Ergebnispräsentation Alt-Oberesslingen

Bilder aus Alt-Oberesslingen

Der Stadtteil Oberesslingen hat sich seit den 1950er-/1960er-Jahren rapide gewandelt. Aus dem noch bis in die Vorkriegszeit weitgehend ländlich geprägten Vorort wurde ein dicht bebauter Stadtteil. Wo einst der Hainbach offen durch das Dorf floss, braust heute der Verkehr. Zahlreiche alte Gebäude, die den dörflichen Charakter ausmachten, sind seit den 1960er-Jahren verschwunden und durch Neubauten ersetzt worden. Das einstmals dörfliche Antlitz Oberesslingens ist heute nur noch an wenigen Stellen zu erkennen.

Blick auf das Wäsemle, Sammlung Eva Ruof

Eines der wohl ältesten Fotos aus Oberesslingen zeigt das „Wäsemle“ als mit Bäumen durchgrünten Freiraum im Ort – ein Idyll am Hainbach. Im Hintergrund verputzte Wohnstallhäuser, vorne rechts eine typische kleine Bogenbrücke über den Bachlauf, wie sie in vielen Dörfern im 18. und 19. Jahrhundert zu finden war. Neugierig haben sich Kinder für den Fotografen postiert. Aufnahme wohl noch vor 1900.

Diakonissenweg in Richtung Nordwesten, Sammlung Eva Ruof

Der Diakonissenweg mit dem Gärtnereibetrieb Weber und Schlienz in Richtung Nordwesten, links ein Teil des Weiler Hofs. Aufnahme aus dem 1. Drittel des 20. Jahrhunderts.

Diakonissenweg in Richtung Südosten, Sammlung Eva Ruof

Der Diakonissenweg in Richtung Südosten, links das Haus der Gärtnerei Weber und Schlienz, neu erbaut 1908. Aufnahme aus dem 1. Drittel des 20. Jahrhunderts.

Blick auf die Martinskirche von der Gärtnerei Weber-Schlienz, Sammlung Eva Ruof

Blick aus dem Giebelfenster der Gärtnerei Weber-Schlienz in Richtung der damals noch ortsbeherrschenden Martinskirche mit ihrer klassizistischen Westfassade. Rechts von der Kirche steht noch das alte Gemeindehaus, Vorläufer des heutigen Ertinger-Hauses, links das Pfarrhaus mit seinem mächtigen Halbwalmdach. Aufnahme aus dem 1. Drittel des 20. Jahrhunderts

Luftbild von Oberesslingen, Sammlung Eva Ruof

Einbettung des Stadtteils in eine Kulturlandschaft aus Streuobstwiesen, die in dieser Form seit dem 18./19. Jahrhundert entstanden war. Beherrschender Baukomplex im Norden des Stadtteils war die Ziegelei an der Schorndorfer Straße. Sie bildete einen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gewachsenen Industriekomplex mit eindrucksvollen Bauten – natürlich aus Ziegeln.
Vorne rechts der stattliche Bau des Pfarrhauses, dahinter der Friedhof. Links hinter der Ziegelei Siedlungsbauten der 1950er-Jahre und die noch immer existenten Baracken des einstigen Zwangsarbeiterlagers. Nur wenig später entstand hier die Eisenbahnersiedlung.

Schorndorfer Straße, Sammlung Eva Ruof

Die Schorndorfer Straße im oberen Abschnitt, links vorne Siedlungshäuser der 1950er-Jahre, dahinter die Bauten der Ziegelei. Aufnahme wohl vor 1960.

Schorndorfer Straße, Sammlung Münzenmaier

Die Schorndorfer Straße in Richtung Süden in den 1950er-Jahren. Rechts fährt ein Bus der Linie 1 (heute 101), links im Hintergrund ist am Stich zur Schulbergstraße noch ein heute nicht mehr vorhandenes Bauernhaus erkennbar.

Blumenladen beim Städtischen Krankenhaus, Sammlung Eva Ruof

Bauhaus-Stil in Oberesslingen: Die Gärtnerei Weber unterhielt direkt am Krankenhaus einen Blumenladen. Der einfache, heute verschwundene Kubus, mit Schaufenster, Rundfenster und Flachdach war einer der charakteristischen Vertreter des Neuen Bauens in Esslingen, wie es 1927 mit der Ausstellung „Die Wohnung“ auf dem Stuttgarter Weißenhof von international renommierten Vertretern der Avantgarde vorgeführt worden war.

Ofenstein, Aufnahme: Mario Augustin

Letzte Reste eines Hauses, das an Stelle des heutigen Baus Kreuzstraße 39 stand: ein barockzeitlicher Ofenstein, datiert 1736. Die Initialen weisen auf den Besitzer, das etwas naiv dargestellte Tier könnte ein Schaf sein. Solche verzierten Ofensteine dienten als Auflager für die aus gusseisernen Metallplatten zusammengesetzten Stubenöfen der Zeit. Das Haus stand auf einem großen Baumgrundstück und war Landgut der Familien Keller und dann Nagel.

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