Ergebnis

Hie Württemberg - Hie Reichsstadt

Einst getrennte Ortschaften – Heute vereinte Stadtteile

Zeitstrahl mit der Geschichte der vier Teile des Stadtteils, Foto: Daniela Wolf

Bereits seit Ende des Hochmittelalters standen sich Bewohner der Weiler bzw. Ortsteile auf dem Berg feindselig und sich missachtend einerseits als Württemberger und andererseits als Reichsstädter gegenüber. Durch den Frieden von Luneville wurden die vier Ortsteile 1802 unter die Herrschaft Württembergs gestellt. Dies bedeutete allerdings nicht, dass Andersartigkeit und Geringschätzungen ein Ende fanden. Denn obwohl schon lange nicht mehr zweistaatlich getrennt, war bis zum Ende des 20. Jahrhunderts die Unterschiedlichkeit der Ortsteile deutlich bemerkbar. Vor allem wenn es darum ging, Entscheidungen zu treffen, die angeblich den einen, bzw. den anderen Ortsteil benachteiligt, bzw. bevorzugt hätten! Spitzfindigkeiten,waren  dabei an der Tagesordnung. Seit der Mitte des 20. und im 21.Jahrhundert sind gegenseitige Vorbehalte allerdings nahezu verschwunden. Auch weil die Ortsteile mehr und mehr mit Zugezogenen durchmischt sind.

Die Projektgruppe vom Berg setzte sich zum Ziel, Trennung und Zusammenwachsen auf dem Berg grafisch durch einen Zeitstrahl über die Jahrhunderte hinweg darzustellen. Zitate insbesondere ausgewiesener Heimatkundler, die Nennung geschichtlicher Ereignisse und Entwicklungen sowie Bilder ergänzen die Grafik. Dieser sehr interessante historische Hintergrund der so entstandenen „Geschichte vom Berg auf einen Blick“ ist auch heute noch interessant. Sie wendet sich auch an Alt- und Neubürger in unseren Stadtteilen und möge zum Miteinander beitragen. So wollen wir mit unserer Geschichte im Kleinen, Beispiel dafür geben, dass vieles gemeinsam besser geht.

Sehr dankbar sind die StadtgefährtInnen vom Berg für ergänzende Hinweise in Wort und Bild zur Geschichte vom Berg. Sie werden unsere Heimatstube – ein kleines Stadtteilemuseum – bereichern. Kleine Begebenheiten/Geschichten/Ergänzungen, ob selbst erfahren oder erzählt können aufgeschrieben und in dieses Stadtteilarchiv übernommen werden. Das Gleiche gilt für alte Fotos der unterschiedlichen Ortsteile.

Hier geht es zum Zeitstrahl. (4,6 MB)

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